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Effektiv Lernen – Lerntyp und ideale Lernformate identifizieren

Die Digitalisierung erleichtert uns in vielen Bereichen das Arbeitsleben. Dennoch müssen wir uns regelmäßig weiterbilden und aus eigenem Antrieb dazu lernen. Wirklich effektiv lernen ist allerdings für viele Menschen eine stetige Herausforderung.

Effektiv Lernen

Die Motivation etwas zu Lernen ist bei den meisten Menschen häufig an einen gewissen Out-put geknüpft. Besonders zu Schul- oder Studienzeiten haben wir alle schon mal gebüffelt, nur um endlich unseren Abschluss zu erlangen oder einen Test besonders gut zu bestehen. „Bulimie-Lernen“ wird es teilweise verächtlich genannt, wenn Inhalte wirklich nur zum Zweck der Prüfung gelernt werden und nicht langfristig in unseren Köpfen bleiben.

Nachhaltiges Lernen geht natürlich anders. Es hat zum Ziel, dass Informationen und Wissen gespeichert werden, auch nach dem Ende eines Kurses.
Die Grundvoraussetzung für sogenanntes expansives Lernen ist die Lernmotivation von innen heraus. Wenn man also Lernen möchte, um durch neues Wissen neue Handlungsmöglichkeiten zu kreieren. Das klingt einfacher als gedacht, wenn man jahrelang in einer Spirale des defensiven Lernens gefangen war (Lernen, um des Lernens willen).

Neben dem Willen etwas Neues anzueignen, sollten Lernende sich einen Überblick darüber verschaffen, was man genau lernen möchte. Wie sieht die Lernproblematik, die Wissenslücke aus, die man überwinden möchte, um den Handlungsspielraum ausweiten zu können? Und wie lernt man überhaupt am besten?

Tim Mossholder @unsplash

Wie findet man heraus, welcher Lerntyp man ist?

Nicht jeder von uns kann auf dieselbe Weise effektiv lernen. Generell spricht man von vier verschiedenen Lerntypen: 

Visueller Lerntyp

Der visuelle Lerntyp benötigt Veranschaulichungen. In einer Lektion sind die Key-Inhalte zusätzlich visuell aufgearbeitet und mithilfe von Diagrammen, Mind-Maps oder Grafiken dargestellt. Zusätzlich werden alle wichtigen Templates in unseren Lernprogrammen, z.B. um eine Business Persona zu erstellen, eine Customer Journey Map anzufertigen oder ein Lean Canvas zu erarbeiten, zum Download bereitgestellt. Tendenziell wird so auch eine Brücke zum motorischen Lerntyp geschlagen, für den es wichtig ist, dass die Theorie in die Praxis umgesetzt wird.

Auditiver Lerntyp

Als auditiver Lerntypen lernt man selbst am besten, wenn man sich die Texte laut vorliest. Auch Vorlesungen und Vorträge helfen dabei den Stoff nachhaltig zu behalten.
In unserem Business Online-Kurs legen wir deshalb viel Wert auf unsere Live-Sessions. In jeder Lektion finden eine oder zwei Online-Veranstaltungen, geführt von unseren Digital-Experten, statt. Die Lerninhalte werden vertieft, die Lernenden lernen sich gegenseitig kennen und können natürlich auch Fragen stellen. Dies kommt auch dem kommunikativen Lerntyp sehr entgegen.

Kommunikativer Lerntyp

Als kommunikativer Lerntyp sind die Live-Sessions genau richtig,  denn es gibt mehr Möglichkeiten sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. Kommunikative Lerntypen verinnerlichen Lerninhalte am besten in dem sie sie gemeinsam mit anderen vertiefen. Hierfür haben wir zum Abschluss jeder Lektion eine Projektarbeit vorgesehen. Gemeinsam im Team sollen sich die Lernenden organisieren, abstimmen und durch intensiven Meinungsaustausch zu einer gemeinsamen Lösung und Präsentation von Gruppenaufgaben kommen. Des Weiteren bietet ein Online-Campus die Möglichkeiten für etwaige Nachfragen oder Anregungen Forumsbeiträge zu erstellen und direkt via Chat mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren.

Motorischer Lerntyp

Eben bereits erwähnt lernt ein motorischer Lerntyp am besten nach dem Motto „Learning by doing“. Natürlich findet bei uns alles online und digital statt, aber die Möglichkeiten das Gelernte direkt anzuwenden finden Lernende anhand der verschiedenen Templates und Gruppenaufgaben. Zudem können neue Skills direkt im eigenen Unternehmen erprobt werden.

Welches sind die richtigen Lernformate für mein Unternehmen?

Traditionell setzen die meisten Unternehmen nach wie vor auf Präsenzformate sobald es um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter geht. Präsenzunterricht findet an einem festen Ort mit festen Bezugspersonen statt. Zeiten und Termine sind von Anfang an vorgegeben. Als Teil einer Gemeinschaft können sich die Lernenden austauschen und Lerngruppen bilden.

Wir möchten die Vorteile der digitalen und analogen Weiterbildung vereinen und haben deshalb ein Online-Format entwickelt in dem Mitarbeiter als Teilnehmer die ortsunabhängigen und flexiblen Vorteile des E-Learnings genießen können, kombiniert mit dem sozialen Austausch durch Gruppenarbeiten, dem Kontakt zu Experten anhand der Live-Sessions und den direkten Anwendungsmöglichkeiten mithilfe der Projekte und bereitgestellten Templates.

Unser Kursprogramm für Unternehmen, Drive Digital, befasst sich mit der digitalen Transformation und zeigt die verschiedenen Möglichkeiten das eigene digitale Denken und Handeln weiterzuentwickeln. Natürlich handelt es sich deshalb auch um einen digitalen Weiterbildungskurs. Er unterscheidet sich jedoch in vielen Facetten von anderen Online-Angeboten, die entweder nur auf Video- oder Textformate setzen. Durch eine gute Kombination aus Eigen- und Gruppenarbeit, Anwendungsmöglichkeiten und sowohl auditive als auch visuelle Parts, nehmen Lernende das Gelernte nachhaltig auf und sie sind in der Lage es im Unternehmen anzuwenden.

Jede Form der Weiterbildung, speziell Online-Kurse, erfordern ein gewisses Maß an Disziplin und Selbstmanagement. Daher sollten Sie herausfinden wie Ihre Mitarbeiter effektiv lernen können und wie sie neue Angebote geschickt in den Alltag der Mitarbeiter integrieren können.

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