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So gelingt die Einführung einer digitalen Lernlösung

In einer von uns durchgeführten Umfrage haben wir festgestellt, dass ein Zurück zum Präsenztraining für viele Unternehmen derzeit nicht vorstellbar ist. Die Beteiligten, die bei unserer Umfrage teilgenommen haben, äußerten sich, dass der Anteil des Präsenztrainings abnehmen wird und die digitale Weiterbildung in den kommenden Monaten an Gewicht gewinnen wird. Die digitale Weiterbildung muss hierfür aber noch einige Hürden nehmen, so werden diese Angebote immer noch mit Präsenztrainings verglichen, ein Vergleich, der jedoch hinkt.

 

10 Tipps für mehr Erfolg bei der Einführung eines digitalen Lernprogramms

Auf der Grundlage der Befragung haben wir 10 Tipps ermittelt, die für die Einführung von Digital Learning im Unternehmen zu beachten sind.

10 Tipps von L&D-Verantwortlichen für die Einführung von Digital Learning:

  1. Noch mehr Zeit in Kommunikation mit den Teilnehmern investieren (Dos & Don’ts) damit jeder Teilnehmer im Vorfeld weiß, worauf er sich einlässt, und damit klarer wird, dass die Teilnahme verbindlich ist.
  2. Noch stärker in Kommunikation mit ManagerInnen gehen.
  3. Nicht auf interne technische Capabilities und Infrastrukturen beschränken.
  4. Stakeholder und Pilotteilnehmer früh einbeziehen, einen iterativen Entwicklungsprozess gestalten.
  5. Wichtige Stakeholder im richtigen Moment einbinden.
  6. Influencer und Botschafter auswählen und sichtbar machen.
  7. Bewerbungsprozess einführen, um an Lernprogrammen teilnehmen zu dürfen.
  8. Programme nach den ersten Durchläufen auf weitere Führungsebenen ausweiten.
  9. Mehr Frauen in die Trainings bringen.
  10. Die Lernenden und die Vertreter des digitalen Weiterbildungsprogramms stets im Prozess einbinden.

Ein Playbook zum digitalen Lernen

Für die Einführung einer digitalen Lernlösung haben wir ein Playbook veröffentlicht, das L&D-Verantwortlichen wertvolle Hilfestellung gibt. In diesem Playbook werden die wichtigsten Fragen erörtert und anhand von Vorlagen, die speziell für das Digital Learning entwickelt wurde, kann der Bedarf und die richtige Strategie in einem ersten Schritt ermittelt werden. Zum Download des Playbooks gelangen Sie über unsere Startseite.

Warum eine digitale Lernkultur so wichtig ist

Weitere wertvolle Informationen haben wir in einem Whitepaper zur Etablierung einer Lernkultur im Unternehmen zusammengefasst. Das Whitepaper ist ebenfalls kostenlos über unsere Seite erhältlich. Es enthält Informationen zu den Fragen: wie vermittelt man Wissen zukunftsweisend, also: nachhaltig, individuell und relevant? Und der Einsatz in diese Punkte lohnt sich! Unternehmen, die eine nachhaltige Lernkultur fördern, sind, laut Deloitte, mit einer 46 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit die First Mover in ihrem Marktsegement! Warum also noch warten?

MitarbeiterInnen wollen gefördert werden; und sie wollen lernen

In unserem Whitepaper haben wir Ergebnisse aus dem Global Human Capital Trends 2019 von Deloitte zitiert. In diesem Trendreport wurden ArbeitnehmerInnen weltweit aufgefordert, Gründe für eine Aufgabe des Arbeitsplatzes zu identifizieren. Auf Rang 1: „die fehlende Möglichkeit für individuelles Lernen und Wachstum“. 85 Prozent geben weiterhin an, sich an ihrem aktuellen Arbeitsplatz nicht aktiv eingebunden, beziehungsweise sogar von diesem entkoppelt zu fühlen, während Arbeitsbelastung, finanzieller Druck und psychischer Stress einen neuen Höhepunkt erreichen.

Besonders die Corona-Krise zeigt uns deutlich, dass sich die berufliche Bildung wandeln muss. Die zeitunabhängige Weiterbildung, die Einbindung in den privaten wie auch beruflichen Arbeitsalltag muss flexibel gehandhabt werden. Nicht zu vergessen: Digitales Lernen ohne Austausch, ohne eine gemeinsame Entwicklung, ist weniger erfolgreich, als Lernen, das gemeinsam erlebt wird und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

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