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Digitale Kompetenz erlangen

Seit 2006 gehört laut EU die digitale Kompetenz zu den acht Schlüsselkompetenzen des lebenslangen Lernens. Also eine Fähigkeit, die stets weitergebildet werden sollte und definitiv weitergebildet werden muss, um mit der Dynamik der Digitalisierung Schritt halten zu können.

Definition digitale Kompetenz

Die Digitalisierung hat die Karten neu gemischt und insbesondere die Anforderungen in der Arbeitswelt verändert. MitarbeiterInnen besitzen digitale Kompetenz, wenn sie in der Lage sind, sich in der digitalen Transformation zurechtzufinden und sie aktiv mitgestalten. Ausschlaggebend hierfür ist die Bereitschaft, den fortwährenden Prozess der digitalen Entwicklung zu verfolgen und regelmäßig neue Skills zu erlernen.

Die Fähigkeit der digitalen Kompetenz steht für den sicheren aber auch kritischen Umgang mit digitalen Technologien. Man kann sie einsetzen, um an Informationen zu gelangen, mit anderen zu kommunizieren, um eigene digitale Inhalte zu gestalten, Daten zu sichern oder um Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

Was sind digitale Kompetenzen?

Die Digitalisierung setzt digitales Basiswissen voraus. In fast jeder Berufsgruppe gehört es zu den Grundvoraussetzungen. Digitale Kompetenz aber ist mehr als das bloße Bedienen einer Suchmaschine oder das Versenden einer Email. MitarbeiterInnen müssen die digitalen Anforderungen eines Unternehmens verstehen, ausführen und hinterfragen können. Sie müssen sich bewusst sein, über die Chancen und Risiken der digitalen Welt und den stetigen Wandel. Digitale Kompetenz umfasst auch die Bereitschaft stetig dazu zu lernen, nur so kann ein Unternehmen mit dem dynamischen Feld der Digitalisierung Schritt halten.

Generell können Unternehmen ihre MitarbeiterInnen in drei grobe Gruppen der digitalen Kompetenz einteilen:

Digital User: Ein Digital User ist durchaus vertraut mit der Digitalisierung im Alltag: Er ist geübt im Umgang mit seinem Smartphone, Online Bestellungen, Online Streaming etc. Im Unternehmen selbst muss er sich jedoch anstrengen, um digitale Prozesse zu integrieren oder neue Software zu verstehen. Hier helfen regelmäßige Mitarbeiterschulungen und das Prinzip von anderen zu Lernen.

Digital Designer: Als Digital Designer gelten MitarbeiterInnen die fit sind in den Bereichen IT, Marketing und Design. Sie sind in der Lage ein digitales Produkt mit aufzubauen. In ihren einzelnen Bereichen können sie sich in höchstem Grade spezialisieren und die Zusammenhänge zwischen den digitalen Technologien, den Wertschöpfungsprozessen und den Bedürfnissen der Kunden herstellen. Digital Designer sind auf Grund ihrer Skills heutzutage für jedes Unternehmen unverzichtbar.

Digital Leader: Als Digital Leader verfügen MitarbeiterInnen über ein fundiertes Methodenwissen was die Planung von Produkten und Dienstleistungen im digitalen Zeitalter betrifft.

  • Sie kennen sich mit den Bereichen der Customer Experience aus,
  • beherrschen die Anwendung digitaler Tools wie z.B. das Value Proposition Canvas
  • fördern Innovationen und agile Arbeitsmethoden
  • und verfügen natürlich selbst über ein digitales Mindset, welches Sie zu einer Art Vorbild 
im Unternehmen werden lässt.

Digital Future Skills

Laut einer McKinsey Studie aus dem Jahre 2018 („Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen“) wird damit gerechnet, dass in Deutschland bis 2023 etwa 700.000 Technologiespezialisten fehlen werden und bis zu 2,4 Millionen Erwerbstätige ihre digitale Kompetenz ausbauen müssen. 
Auf Grund des hohen Mangels an Digitalexperten wäre vor allem Deutschlands Innovationspotenzial bedroht. Aber auch die Möglichkeiten der Weiterbildung sollten im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit ausgebaut und genutzt werden. Besonders die Fähigkeit des digitalen Lernens, damit MitarbeiterInnen sich selbst mithilfe digitaler Medien neues Wissen aneignen können, wird in der Studie hervorgehoben. 
Die digitale Kompetenz der eigenen MitarbeiterInnen wird in ihrem Wert weiter ansteigen. Im Sinne der Digitalisierung sollte deshalb jedes Unternehmen darauf achten, dass kundenzentriertes Denken, agiles Arbeiten und moderne Führungsmethoden regelmäßig überprüft und gefördert werden.

Weiterbildung für die digitale Kompetenz 


Der Grad der Digitalisierung nimmt kontinuierlich zu. Beinahe jede Branche und Berufsgruppe befindet sich im digitalen Wandel. Unternehmen legen zunehmend Wert auf die digitale Kompetenz ihrer MitarbeiterInnen und führen sie häufig als Grundvoraussetzung für eine Einstellung an. 
Hinzukommend wirft die junge Generation – die sog. Digital Natives – welche den Arbeitsmarkt betritt, nahezu spielerisch ihre digitalen Kompetenzen in den Ring. 
Um weiterhin mitzugestalten, zu führen und zu lenken helfen Weiterbildungsangebote. Unser Online-Business-Kurs Drive Digital z.B. fokussiert sich auf Digital Leader und alle bereits oben aufgeführten Skills. Führungskräfte erlernen hier neue Tools, Arbeitsmethoden und die Idee des digitalen Mindsets im Unternehmen. Mithilfe von Teamarbeiten, digitalen Experten und Live Sessions ist Drive Digital ein Kurs der Ihren Mitarbeitern zeigt wie sie die Chancen des digitalen Wandels für Ihr Unternehmen nutzen können. Es geht darum neue Denkansätze zu entwickeln, Strategien zu entwerfen und die MitarbeiterInnen dynamisch anzuleiten, so dass mithilfe einer digitalen Führungskompetenz neue Geschäftsmodelle entwickelt werden können.

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